venerdì, marzo 31, 2006

MAROCCO-ITALIA: A RABAT MOSTRA DI CORRADO LEVI SU MARRAKECH

(ANSAmed) - RABAT, 29 MAR - 'Marrakech derb : venti strizzate d'occhio a venti artisti italianì è il titolo dell'esposizione dell'artista italiano Corrado Levi, che sarà inaugurata domani presso l'Istituto Italiano di Cultura di Rabat, seguita dalla presentazione del suo libro 'Marrakech Teorie'. Lo indica un comunicato dell'Istituto che promuove l'evento. Corrado Levi, intellettuale ed architetto, allievo di Carlo Mollino e di Franco Albini, intrattiene da molti anni un rapporto molto intenso con la città imperiale di Marrakech, precisa la nota, sottolineando che "le sue tavole ed il suo libro sono un filo d'Ariana che ci conduce per le viuzze della medina di Marrakech ogni volta concepite ed osservate attraverso lo sguardo di grandi artisti italiani contemporanei". "Una punta di leggerezza", prosegue il comunicato, "caratterizza l'interpretazione che Levi dà ai segni dell'arte contemporanea che sono stati fissati su delle tavole di legno di cedro incise da abili artigiani locali". Quanto al libro 'Marrakech Teorie', che è stato pubblicato di recente in francese dalle edizioni La Porte, si tratta di diario personale ed intimo dell'autore redatto durante i suoi numerosi soggiorni a Marrakech, in cui la città è percepita nei suoi molteplici aspetti. Levi dedica inoltre particolare attenzione nel suo lavoro anche agli artisti di Essaouira ed ad alcuni artisti italiani.(ANSAmed).

"Niente taxi e bus a piazza di Spagna"

“Piazza di Spagna sia chiusa ai motori”, propone il presidente della Commissione italiana dell’Unesco

Il Presidente Unesco per l’Italia, Puglisi, lancia la sfida: “E’ patrimonio dell’umanità”
di Carlo Picozza

la Repubblica, Roma, 30 marzo 2006
Sotto spirito no. Ma neanche sotto smog. Quindi? “Piazza di Spagna va chiusa ai motori”. “Non è un’idea geniale”, si schermisce chi la propugna, il presidente della Commissione italiana dell’Unesco, Giovanni Puglisi, rettore dell’università Iulm (Lingue e Comunicazione) di Milano, sostenendo l’iniziativa dei cittadini. “Ma di fronte a quell’unicum di scorcio e prospettiva, non dovrebbero esserci indugi: facciamone un’isola pedonale”.
“Con un sindaco come Veltroni”, continua Puglisi, lanciando una piccola sfida “non si farà fatica a raccogliere la proposta. E’ uno dei pochi che ha scommesso sulla cultura come leva per il governo della città”. E ricorda che “scelta analoga è stata fatta in altre città e in luoghi di minor pregio”. “Si ha memoria di cos’era San Lorenzo in Lucina con le macchine in sosta a spina di pesce? Oggi non sarà proprio un salotto; ma quant’è cambiata”.
Il centro storico di Roma è patrimonio dell’Unesco, l’agenzia per le politiche culturali dell’Onu. “Patrimonio dell’umanità”, precisa Puglisi. “E’ interesse di tutti che venga conservato per essere goduto nel migliore dei modi”.

Institut ohne Goethe

Weniger Häuser in Europa, mehr Präsenz in der Dritten Welt: Das Goethe-Institut wird reformiert. Die deutsche Kulturarbeit im Ausland wird internationaler und westlicher
Von Thomas E. Schmidt

DIE ZEIT 30.03.2006 Nr.14
Vor ein paar Jahren, als das Goethe-Institut einige seiner Einrichtungen im europäischen Ausland schloss oder zu schließen drohte, löste dies einen Sturm der Empörung aus. Der Unmut damals hatte Gründe, denn die Schließungen waren im Wesentlichen Ad-hoc-Maßnahmen, um Kürzungen der Etatmittel aufzufangen. Die betroffenen Standorte waren teils unklug ausgewählt und wurden einer perplexen Öffentlichkeit gegenüber auch kaum begründet.

Um mit der bitteren Wahrheit gleich herauszurücken: Für die größte deutsche Organisation, die auswärtige Kulturarbeit betreibt, ist die finanzielle Lage seitdem nicht besser geworden, trotz Einsparungen hier und da. Eher noch schlechter. Dabei werden kulturelle Selbstdarstellung und interkulturelle Arbeit immer wichtiger in einer Welt, die sich nach »Kulturen« und Märkten neu sortiert. Aus dem laufenden Betrieb heraus, so die Lehre der letzten Jahre, wird das Goethe-Institut nicht jene Mittel erwirtschaften können, die es benötigt, um seines Dauerdefizits Herr zu werden.

Es geht nicht nur ums Sparen, der Auftritt soll wirksamer werden

Der Unterschied zu damals ist folgender: Inzwischen gibt es Vorüberlegungen für eine umfassende Goethe-Reform, und zwar eine, die nicht nur einen neuen Finanzrahmen absteckt, sondern im besten Fall auch das gesamte System bundesdeutscher Kulturarbeit im Ausland der veränderten Weltlage anpasst. Das klingt nach einem großen Werk. Bei einer Institution, die im Jahr fast 160 Millionen Euro vom Auswärtigen Amt überwiesen bekommt, jahrzehntelang vor sich hin wucherte, eine veritable Bürokratie produzierte, aber bis heute kein zentrales Controlling-System besitzt, die großartige Arbeit vor Ort leistet, sich aber auch in kostspielige Kleinstaktivitäten verzettelt, wird das wohl auch ein Herkules-Werk werden.

Vermutlich ergibt sich nur jetzt unter der Großen Koalition in Berlin die Gelegenheit, das kulturelle Engagement der Bundesrepublik im Ausland noch einmal neu zu konzipieren. Und zwar so, dass eine aus den Erfordernissen der praktischen Arbeit entwickelte sinnvolle Reform nicht mit einer betrieblichen Reorganisation in Konflikt gerät. Das ist die Chance des Goethe-Instituts, es ist seine letzte vor dem Einrücken der Sanierer.

Vielleicht ist auch jetzt erst der Zeitpunkt gekommen, an dem Konsens darüber besteht, dass die weltpolitische Nachkriegsordnung der Vergangenheit angehört, endgültig. Das Goethe-Institut sollte in dieser Ordnung nach 1949 Vertrauen stiften, vor allem unter den alten Kriegsgegnern, andere, bessere Seiten der deutschen Gesellschaft dokumentieren. Das ist jedoch kaum noch nötig, denn trotz Rückschlägen und Erweiterungsakrobatik wächst Europa aus eigener Kraft zusammen. Trotzdem sind noch immer 50 Prozent aller Mittel des Goethe-Instituts in Europa gebunden. Das ist ein Anachronismus. In Italien ist Deutschland mit sieben, in China mit anderthalb Instituten vertreten.

Was den europäischen Raum anlangt, wird man das hässliche Wort »Schließung« künftig vermutlich noch hören. Es gibt inzwischen aber keinen Grund mehr, mit reflexhaftem Lamento darauf zu reagieren. Denn wenn tatsächlich ein politischer Kern in der auswärtigen Kulturpolitik steckt, wird man die vorpolitische Kulturpräsenz der Bundesrepublik vernünftigerweise nach dorthin verlagern, wo Vertrauensbildung nötig und erwünscht ist. Das heißt: Die Institute im Nahen und Mittleren Osten sowie in Asien wird man üppiger ausstatten, die europäischen Institute hingegen werden sich einer Evaluation stellen müssen. Aber Reduzieren muss ja nicht notwendigerweise Schließen bedeuten.

Ein paar Zahlen können die Lage illustrieren. 111,28 Millionen Euro erhielt Goethe 2005 vom Außenamt als Betriebsmittelzuschuss, also für Gehälter, Gebäude, Computer, Verwaltung und so weiter. 46 Millionen kamen als Projektmittel hinzu. Von diesem Geld werden die Kulturprogramme aufgelegt. Bereits in diesem Jahr fällt der Gesamthaushalt um fast fünf Millionen Euro niedriger aus. Aus dem Sprachbetrieb erzielt Goethe Einnahmen etwa in Höhe von 35 Millionen. Doch diese Einnahmen sind kaum zu kalkulieren, 2005 zum Beispiel entsprachen sie keineswegs den Erwartungen. Im kommenden Jahr gibt es wenig Grund, auf Entlastung vom Bund zu hoffen, denn der Bundeshaushalt 2007 wird den Maastrich-Kriterien genügen müssen. Schon für dieses Jahr klaffte bei Goethe eine Deckungslücke in Höhe von 11,8 Millionen. Davon gleicht das Institut durch Sparanstrengungen sieben Millionen aus. Bleibt ein echtes Defizit von 4,7 Millionen.

Stolze Immobilien vor Ort sind noch kein Programm

Um diesen Fehlbetrag werden ausgerechnet die Projektmittel gekürzt. Goethe ist auf dem Weg zu einer Organisation, die zwar Gehälter zahlt, aber kaum noch Kulturarbeit macht. Das Institut in New York verfügt über eine Immobilie, die mehr als zwanzig Millionen Euro wert ist. Für Programme stehen in New York ganze 30000 Euro zur Verfügung. Absurd. Das jährliche Defizit wird eher an- denn abschwellen. Es ist strukturell, es resultiert aus Mieten, Honoraren, Transportkosten, vor allem den Tarifverträgen des öffentlichen Dienstes. Das sind Faktoren, die kaum beeinflussbar sind. Im Jahr 2010 wird dieses strukturelle Defizit, wenn niemand eingreift, auf etwa dreißig Millionen Euro angewachsen sein.

Um dem Goethe-Institut ein besseres Wirtschaften zu ermöglichen, stellt das Auswärtige Amt regionenweise von starrer Kameralistik auf Budgetierung um. Statt jede Ausgabe abrechnen zu müssen, steht dann ein Festbetrag zur Verfügung, mit dem eigenverantwortlich gearbeitet wird. Die Bereiche Nordamerika sowie Mittel- und Osteuropa können so bereits flexibler wirtschaften, und in zwei Jahren könnte es das gesamte Goethe-Institut: eine kleine Revolution. Das funktioniert aber nur, wenn zuvor klare finanzielle und inhaltliche Ziele mit dem Auswärtigen Amt vereinbart wurden. Mittlerorganisation und Ministerium rücken näher aneinander.

Der unkündbare Goethe-Generalist im Ausland, der als Diplomat, Szene-Scout, Zirkusdirektor, Kunstkenner und Oberbibliothekar arbeitet, gehört wohl der Vergangenheit an. Spezialisten mit Zeitverträgen werden das Bild künftig stärker prägen. Und warum nicht, Ressourcen sollen ja punktgenauer und kurzfristiger eingesetzt werden. Die Struktur der auswärtigen Kulturarbeit insgesamt wird reagibler. Die Ressourcen gehören dorthin, wo auswärtige Kulturarbeit nötig ist. Konfliktlinien ändern sich in der Welt schnell, aber es sollte dem Goethe-Institut möglich sein, sich innerhalb von drei bis vier Jahren auf neue geografische und kulturelle Schwerpunkte einzustellen.

Was den europäischen Raum anlangt, wird man das hässliche Wort »Schließung« künftig vermutlich noch hören. Es gibt inzwischen aber keinen Grund mehr, mit reflexhaftem Lamento darauf zu reagieren. Denn wenn tatsächlich ein politischer Kern in der auswärtigen Kulturpolitik steckt, wird man die vorpolitische Kulturpräsenz der Bundesrepublik vernünftigerweise nach dorthin verlagern, wo Vertrauensbildung nötig und erwünscht ist. Das heißt: Die Institute im Nahen und Mittleren Osten sowie in Asien wird man üppiger ausstatten, die europäischen Institute hingegen werden sich einer Evaluation stellen müssen. Aber Reduzieren muss ja nicht notwendigerweise Schließen bedeuten.

Ein paar Zahlen können die Lage illustrieren. 111,28 Millionen Euro erhielt Goethe 2005 vom Außenamt als Betriebsmittelzuschuss, also für Gehälter, Gebäude, Computer, Verwaltung und so weiter. 46 Millionen kamen als Projektmittel hinzu. Von diesem Geld werden die Kulturprogramme aufgelegt. Bereits in diesem Jahr fällt der Gesamthaushalt um fast fünf Millionen Euro niedriger aus. Aus dem Sprachbetrieb erzielt Goethe Einnahmen etwa in Höhe von 35 Millionen. Doch diese Einnahmen sind kaum zu kalkulieren, 2005 zum Beispiel entsprachen sie keineswegs den Erwartungen. Im kommenden Jahr gibt es wenig Grund, auf Entlastung vom Bund zu hoffen, denn der Bundeshaushalt 2007 wird den Maastrich-Kriterien genügen müssen. Schon für dieses Jahr klaffte bei Goethe eine Deckungslücke in Höhe von 11,8 Millionen. Davon gleicht das Institut durch Sparanstrengungen sieben Millionen aus. Bleibt ein echtes Defizit von 4,7 Millionen.

Nicht überall muss Goethe mit einem eigenen »Drei-Sparten-Haus« vertreten sein, mit Kultur, Bibliothek und Sprachkursen. Das kulturelle Angebot muss auch nicht immer das Gütesiegel »Deutsche Kulturnation« tragen, viel wichtiger sind in Zukunft Kooperationen mit der lokalen Kulturszene. Und wieso soll sich die obligate Künstlerlandverschickung immer nur aus der heiligen Familie der Hochkultur rekrutieren? Man könnte ja auch stärker auf die Bedürfnisse des ausländischen Publikums hören, und wenn das erfolgreich ist, würde sogar für das Goethe-Institut etwas dabei herausspringen. Auch kommerziellere Kooperationen sind immerhin denkbar.

Ohnehin wird Goethe im Konzert mit dem British Council oder dem Maison Française von außen eher als »europäisch« wahrgenommen, wenn nicht als »westlich«. Und wo es tatsächlich als deutsche Einrichtung in einem Land einen politischen Freiraum oder eine Gegenöffentlichkeit garantiert, wie es in den vergangenen 30 Jahren nicht selten der Fall war, sei es in Ostmitteleuropa, in einigen Staaten Afrikas, in Indien oder Thailand, da wird man das Drei-Sparten-Ensemble selbstverständlich unangetastet lassen. Ebenso wie in den Flaggschiffen São Paulo, Delhi, Singapur, Peking oder Kairo. Ziel ist ja, auch dort, wo es die Außenpolitik schwer hat, den Gesprächsfaden fortzuführen, derzeit beispielsweise in Teheran.

Bildschirme können die Auslandskenner nicht ersetzen

Die strukturellen Probleme des Goethe-Instituts sind nicht neu. Immer wieder hatte es Versuche gegeben, seine Arbeit zu modernisieren. Eine Zeit lang hatte der etwas mechanische Gedanke Konjunktur, Menschen durch Bildschirme zu ersetzen und Kulturarbeit als Internet-Auftritt vonstatten gehen zu lassen. Glücklicherweise ist man von dieser Idee wieder abgekommen. Es wäre fatal, die jetzige Generation von Institutsleitern im Ausland zu einem personalpolitischen »Problem« zu erklären. Wenn die auswärtige Kulturarbeit neu ausgerichtet wird, ist diese Generation unverzichtbar. Denn sie ist es, die neue, bisher nicht bei Goethe tätige Mitarbeiter – Künstler, Veranstalter, Scouts – mit ihrer Arbeit vertraut macht. Die Institutsleiter werden den Strukturwandel mit tragen, und sie davon zu überzeugen, dass dies richtig sei, ist Aufgabe ihres Generalsekretärs Hans-Georg Knopp.

Auf den Prüfstand gehört vielmehr das Ausbildungsprogramm, das sich Goethe leistet, um den eigenen Nachwuchs zu sichern. Innerhalb einer beweglicheren Organisation ist personalpolitische Autarkie ebenfalls anachronistisch. Wichtiger wäre, Sachverstand von außen für die auswärtige Kulturarbeit zu begeistern, auf Kenntnisse und Talente zurückgreifen zu können, die in die Routinen des Instituts keinen Eingang mehr finden.

Bisher ist dieses Reformtableau nur Konzept. Im Mai sollen erste praktische Schritte zur Umsetzung beschlossen werden. In einer Zeit, in der politische Konflikte wieder kulturell gedeutet werden, wird dem Goethe-Institut Gewicht zuwachsen. Denn Kulturarbeit wird im Gegenzug auch politischer verstanden werden. Wenn es etwas mehr Netzwerk als Amt ist, erhöht sich der Steuerungsbedarf. Und deswegen gehört es im Grunde mittelfristig auch in die Nähe seines Auftraggebers nach Berlin. Kooperationen mit dem Berliner Haus der Kulturen wären ohnehin sinnvoll. Der geistige Austausch mit der Hauptstadt würde Goethe gut tun.

lunedì, marzo 27, 2006

Così l’Italia promuove la sua cultura nel mondo

di Ludovico Guarnieri
scrittore

la Repubblica, 24 marzo 2006
Sono appena tornato da un lungo viaggio in India. Mi trovavo a Calcutta a fine febbraio durante lo svolgimento della "Fiera del libro" manifestazione del settore librario seconda nel mondo solo a quella di Francoforte. Centinaia di migliaia di visitatori, duemila editori presenti convenuti da tutta l’India. Vetrina letteraria e non solo per i Paesi europei interessati ai mercati dell’Asia. Ed infatti la Spagna, ospite di turno, si presentava con uno stand enorme e di prestigio con hostess e una lunghissima fila di persone in attesa per poter entrare. Non di meno era la rappresentanza della Germania, della Francia e di altre nazioni europee fra cui la Slovenia. Con orgoglio sono entrato nello stand dell’Italia, il più piccolo di tutti. Sono entrato gridando "buonasera". Mi ha risposto il coro di "buonasera" di giovani indiani entusiasti che studiano la nostra lingua. Pigiati in sei metri quadri ho risposto alla sete di notizie di questi fanatici dell’Italia che amano il nostro cinema, la nostra letteratura, la nostra cultura. Sugli scaffali facevano bella mostra libri di autori italiani famosi nel mondo: Moravia, Pasolini, Eco, Buzzati. Vecchi volumi di Manzoni, La divina commedia, L’orlando Furioso. Foto dell’Italia. Dvd di films di Fellini, Rossellini, Benigni e una copia di Repubblica vecchia di due mesi. Con grande sgomento ho poi saputo che i libri, le foto e tutto quanto presente nello stand provenivano dalle case degli stessi studenti e che lo stand era stato allestito da loro stessi che avevano anche fatto una colletta per pagare la quota di partecipazione richiesta dall’organizzazione della fiera: cinque mila rupie, pari a cento euro.

sabato, marzo 25, 2006

"OTTANT'ANNI DI CULTURA ITALIANA NEL MONDO": L’UNIVERSITÀ DEGLI STRANIERI DI PERUGIA IN MOSTRA A NEW YORK

NEW YORK\ aise\ 24 marzo 2006 - "Ottant’anni di cultura italiana nel mondo" è il titolo della mostra organizzata dall’Università per Stranieri di Perugia, che viene presentata oggi, 24 marzo, nella città di New York presso l’Istituto Italiano di Cultura, alle ore 17,30 locali.
Quello di New York sarà il primo allestimento della mostra multimediale e itinerante che l’Università italiana ha previsto nel quadro degli eventi celebrativi del suo ottantesimo anno di vita istituzionale.
La mostra intende rappresentare la memoria storica e culturale dell’Ateneo che, attraverso foto e filmati, possa costituire interpretazione del segno che la "Stranieri", nel tempo, ha lasciato nel mondo.
La morfologia dell’esposizione consterà di un allestimento fortemente dinamico, caratterizzato da gigantografie e videoproiezioni, concepite con l’obiettivo di "restituire" al visitatore l’immagine storica e il portato culturale di questa Istituzione. I materiali prodotti, grazie alla collaborazione con la RAI-Radiotelevisione Italiana, sono stati selezionati da una raccolta di carteggi, fotografie e musiche costituenti reperti inediti, provenienti dagli archivi dell’Ateneo, di Teca Rai e dell’Istituto Luce.
Quattro le aree tematiche della mostra. "L’Alta Cultura", che illustrerà: La storia dell’Istituzione, i suoi docenti e le personalità illustri che vi hanno operato; Le conferenze; e Le lezioni di lingua e cultura italiana per gli studenti stranieri. "In Contatto col Mondo": Ottant’anni di relazioni internazionali; L’integrazione con il territorio; Il rapporto con gli studenti. "La Musica": Ottant’anni di musica alla Stranieri. E "Il Presente e il Futuro dell’Istituzione": Identità e missione dell’ateneo; La sua offerta formativa specialistica; I suoi legami con il mondo produttivo.
Sarà il rettore dell’Università per Stranieri di Perugia, Stefania Giannini, ad inaugurare ufficialmente la mostra. Il protocollo del cerimoniale prevede successivamente l’intervento di Joseph La Palombara, professore emerito di Scienze Politiche e Management della Yale University, Connecticut.
Il programma celebrativo proseguirà con un concerto lirico (ore 19,00 locali) di due ex studenti statunitensi dell’Ateneo: Brian Dore (baritono) e Maria Gabriella Landers (soprano), accompagnati al piano dal Maestro Stefano Ragni. (aise)

venerdì, marzo 24, 2006

L'Istituto di cultura dovrà cambiare colore

DOSSIER ITALIA

Il Sole 24 Ore, 24 marzo 2003
TOKYO - I1 capo del maggiore quotidiano del mondo - nonché eminenza grigia dell'establishment conservatore giapponese - va all'attacco dell'Italia: Tsuneo Watanabe, presidente dello Yomiuri Shimbun (14 milioni di copie) ha lanciato ieri un attacco personale all'ambasciatore d'Italia Mario Bova e all'architetto Gae Aulenti, alzando il livello della polemica sul nuovo edificio dell'Istituto italiano di cultura a Tokyo. Oggetto della controversia: il colore rosso che disturberebbe l'armonia dell'ambiente circostante: la zona del centro di Tokyo situata in prossimità del Palazzo imperiale. “Che si direbbe se un edificio dal colore cosi terribile fosse piazzato davanti al Vaticano?” ha dichiarato Watanabe, che abita davanti all'Istituto. E ha aggiunto: “L'ambasciatore italiano mi ha detto che occorre il consenso dall'Italia: se, come pare, tutto debba dipendere da un'anziana signora che vive a Roma, allora l’ambasciatore non ha un peso politico adeguato”. L' “anziana signora” alla quale Watanabe si è riferito in modo poco rispettoso è Gae Aulenti, di cui la società costruttrice Kajima si è avvalsa per il progetto dell'edificio. Il colore intende essere un omaggio alla tradizione giapponese della lacca e dei tori (portali d'ingresso ai templi scintoisti). L'influente barone dei media ha poi rivendicato pubblicamente a sé il ruolo di promotore della rivolta del comitato dei residenti del quartiere di Chiyoda. “Sono stato io a rivolgermi al ministro dell'Ambiente e al Governatore metropolitano”. Lo scorso weekend il ministro, signora Yuriko Koike, ha solidarizzato con i residenti, mentre il Governatore populista Shintaro Ishihara ha promesso un intervento diretto e suggerito una nuova tinteggiatura più chiara che si ispiri “alle rovine romane”.
S.CAR.

giovedì, marzo 23, 2006

PROMUOVERE IL SISTEMA PAESE NEL MONDO ATTRAVERSO LA RETE DIPLOMATICA ITALIANA E I PROGRAMMI DELLA RAI

FIRMATA QUESTA MATTINA ALLA FARNESINA LA II CONVEZIONE MAE-RAI

ROMA\ aise\23 marzo 2006 - Far circolare attraverso la rete diplomatica italiana la programmazione della Rai per promuovere il Sistema Paese nel mondo. Questo lo scopo della II Convenzione tra Rai e Ministero degli Affari Esteri firmata questa mattina alla Farnesina da Stefania Cinque, della Direzione Sviluppo Commerciale della Rai, e da Gherardo La Francesca, da tre mesi a capo della Direzione Generale per la Promozione e Cooperazione Culturale del Mae.
"La promozione culturale – ha spiegato La Francesca – può contare su una struttura composta da oltre 90 IIC, più di 100 consolati e 446 Comitati della Dante Alighieri attraverso cui migliorare l’efficacia della nostra azione con l’ausilio delle tecnologie, tra cui, soprattutto, la televisione".
La I Convenzione, firmata due anni fa da Rai e Mae, ha dato vita ad un "progetto pilota che ha avuto risultati molto incoraggianti" che, ora, con la firma del nuovo accordo, si intende rilanciare puntando sempre di più "sul ricco patrimonio culturale del nostro Paese" che, attraverso nuove strategie, può diventare "anche un mezzo per migliorare la nostra politica economica e commerciale".
Ha parlato di "orgoglio Rai" per la nuova convenzione Debora Bergamini, Direttore Marketing Rai, che ha ricordato i buoni risultati del primo accordo grazie al quale negli ultimi anni i programmi della Rai sono stati trasmessi dalle tv pubbliche di Cina, India, Israele e Turchia cui la nostra tv di stato li ha concessi gratuitamente. "Grazie alla rete diplomatica e agli Istituti di cultura in particolare – ha spiegato il Direttore Marketing Rai - abbiamo imparato a comprendere meglio la realtà all’estero e, di conseguenza, a centrare con più efficacia la proposta di programmazione" che, ha ricordato, può attingere sull’ottimo materiale di Rai International, delle teche Rai e sul supporto della Direzione per lo sviluppo commerciale. Le esperienze passate, ha concluso la Bergamini, hanno dimostrato che "anche la tv può contribuire a fare sistema".
Le potenzialità del servizio pubblico e il suo ruolo nel raccontare l’Italia e i suoi cambiamenti sono stati sottolineati dal direttore di Rai International, Massimo Magliaro, che, nel suo intervento, ha riassunto le forze che la rete che dirige ha messo in campo volte all’informazione, all’intrattenimento e alla promozione culturale per gli italiani all’estero. "Tre canali televisivi, l’ultimo dei quali inaugurato pochi giorni fa, meglio tarati sui diversi fusi orari dei vari continenti, corsi di lingua, una radio che trasmette in 25 lingue attraverso due canali dedicati non solo agli italiani nel mondo ma anche agli stranieri amanti dell’Italia e la promozione costante del made in Italy" è quanto da sempre trasmesso da Rai International senza dimenticare, ha ricordato Magliaro, "le tribune elettorali per il voto all’estero organizzate con la Direzione per gli Italiani all’Estero" e un nuovo corso di lingua italiana "organizzato con la Dante Alighieri strutturato in una trasmissione di 30 minuti settimanali più "pillole" giornaliere di 5 minuti". Rai e Mae, insomma, collaborano da tempo, ma oggi, ha sottolineato Magliaro, "occorre investire più risorse nella politica estera della comunicazione, attraverso una strategia non episodica ma in cui confluiscano tutte le forze istituzionali" per "rendere il Sistema Paese più vendibile nel mondo".
L’importante ruolo di Rai International è stato ribadito anche da Gioacchino Trizzino, Vice Direttore della DGIEPM, che ha annotato nel suo intervento come "ci sia una sete notevolissima di Italia tra i nostri connazionali all’estero" che "vogliono notizie dall’Italia per sentirla più vicina". "Abbiamo milioni di ambasciatori nel mondo con cui comunicare" ha concluso Trizzino ricordando che "da aprile ci saranno 18 parlamentari che contribuiranno a rafforzare il rapporto con tutti loro".
Quanto alle risorse, ha precisato in conclusione La Francesca, "ne auspichiamo di maggiori, ma c’è anche molto margine per usare meglio quello che abbiamo già stanziato" tanto più in questa operazione che, "non richiede tanti fondi visto che la Rai fornisce gratis i suoi programmi. La parte più delicata sarà senz’altro quella relativa ai sottotitoli, fase in cui sarà importantissimo il ruolo degli IIC cui – ha concluso La Francesca - chiederemo senz’altro collaborazione".
Quanto alle iniziative della Rai, il prossimo appuntamento sarà venerdì 31 marzo in Viale Mazzini per la presentazione di www.linguaitaliana.rai.it, un sito creato dalla Rai insieme all’Istituto Luce che hanno raccolto in rete il materiale cinematografico e televisivo prodotto negli anni che, tra l’altro, è stato usato come supporto didattico nelle cattedre di italianistica di alcune università americane. Una sperimentazione che ha avuto molto successo e che nel prossimo anno accademico sarà estesa alle università di altri Paesi. (manuela cipollone\aise)

Un po’ di cultura non si nega a nessuno

Il Cosmopolita, 23 marzo 2006
• La cultura è l’ oro nero del paese
• l’Italia possiede la più alta concentrazione di beni artistici ed architettonici al mondo
• l’Italia paese chiave all’interno dell’Unesco
• noi, i caschi blu della cultura
• In campo culturale la superpotenza siamo noi

Affermazioni sentite mille volte. E L’elenco potrebbe continuare a lungo.

Ma i fatti parlano chiaro. Il bilancio dela Farnesina è tra i più magri dell’intero bilancio dello Stato, e di questo bilancio solo il 10% va alla promozione culturale all’estero. Non appena tira aria di crisi e si cerca di far cassa, il pensiero corre alla cenerentola cultura: è di questi giorni il progetto di chiudere nove Istituti di Cultura nel mondo, il 10% dell’intera rete di 90 uffici, mentre numerosi capitoli che finanziano le attività vengono aggrediti con forti tagli che arrivano in alcuni casi al 40%.

I fondi stanziati per la promozione culturale e linguisitica all’estero sono sì aumentati in termini assoluti, ma continuano ad essere considerevolmente inferiori rispetto a quelli dei principali partner europei, Francia, Gran Bretagna, Germania, senza dimenticare che anche la Spagna si sta avvicinando ai nostri livelli minacciando di superarci.

Ma come si distribuisce questa spesa?

Una fetta consistente di questo bilancio va nella gestione delle scuole italiane all’estero, un comparto certo importante ma non monitorato a sufficienza sia a livello di costi-benefici che della qualità didattica, e con un deficit di trasparenza nella gestione del personale.

Analogamente cospicui fondi vanno per l’assistenza scolastica per i connazionali (legge 153/71): una previsione lodevole al tempo in cui fu varata, ma che oggi sembra anacronistica. Troppo dispersiva è la loro distribuzione a favore di una miriade di enti gestori non facilmente controllabili.

Un’ultima parte di fondi finanzia un numero crescente di lettori presso le università straniere per assistere le cattedre di lingua italiana, la cui distribuzione non ha però seguito un piano strategico ma è sembrata dipendere troppo spesso dall’occasionalità della domanda.

Questi tre settori da soli occupano più del 50% delle risorse annuali, in quanto amministrano oltre 1600 unità di personale in servizio all’estero.

Nel campo delle borse di studio con le quali il nostro paese si propone di aprirsi ai giovani studenti stranieri, cercando di farne degli ambasciatori dell’Italia al momento del loro ritorno a casa, non si è registrato nessun colpo d’ala: il caso più eclatante è quello degli studenti cinesi che affollano le università francesi, inglesi e tedesche e da noi latitano, nonostante i proclami di investimento verso la Cina.

Lodevolmente, aiutiamo la traduzione del libro italiano nel mondo, ma distribuiamo a pioggia modeste somme senza un piano di largo respiro che interessi di volta in volta specifiche aree geografiche e possa coinvolgere editori e distributori stranieri.

Una fetta non trascurabile del bilancio va a favore della Dante Alighieri, istituzione certamente meritoria, senza che però esercitare un minimo controllo volto a verificare la reale consistenza e valenza dei suoi molti comitati e ad assicurare una reale integrazione sinergica con la rete degli Istituti Italiani di Cultura, evitando situazioni inutilmente concorrenziali.

E’ da tempo che non si mette mano a una razionale ridistribuzione di tutte queste risorse, frutto di un serio ripensamento che individui priorità e capisaldi della nostra politica culturale all’estero, incrementando alcuni settori (Istituti, missioni archeologiche, conservazione del patrimonio, accordi di cooperazione scientifica) ed eliminando sprechi.

C’è un evidente stato di autoreferenzialità della nostra politica culturale all’estero: non esiste più la concertazione che un tempo imponeva di concordare strategie nelle commissioni interministeriali e le decisioni vengono prese in autonomia ma senza alcun vaglio e senza guidelines.
Bisogna, a nostro parere partire da un documento fondante di politica culturale di largo respiro che stabilisca, almeno per un decennio, in una visione geopolitica globale, le dimensioni della nostra rete di Istituti, che determini di conseguenza in modo chiaro e razionale una distribuzione ponderata di risorse umane e finanziarie (oggi la dotazione media annua per Istituto sfiora i 200.000 Euro, che a volte valgono appena a coprire le mere spese di funzionamento, senza margini per le attività; non si riesce neppure a garantire una presenza minima di due funzionari di carriera per sede, siamo fermi a 1,5; la metà degli Istituti è concentrata in Europa e l’unico modo per aprirne di nuovi in area extraeuropea è quello di chiuderne un egual numero in Europa).

Durante l’ultima legislatura, e in larga misura nell’era Frattini-Baccini, si è fatto un largo uso, marcatamente clientelare, di nomine di direttori di “chiara fama”, di esperti, di consulenti esterni per la partecipazione ad organi collegiali e per funzioni proprie del personale dell’Amministrazione, senza che ne venisse fornita adeguata motivazione, in barba alla legge sulla trasparenza. Nonostante i pochi fondi a disposizione, si sono imposte, con il “compiacente” assenso degli organi di controllo che non hanno mosso obiezioni, dispendiose manifestazioni culturali all’estero che non rispondevano alle finalità della Legge 401/90, quali le celebrazioni per il venticinquesimo anniversario del Pontificato di Papa Giovanni Paolo II, un capo di stato straniero di eccezionale rilevanza storica, non v’è dubbio, ma che difficilmente si concilia con la promozione della cultura italiana all’estero, e con le finalità attribuite dalla legge ai capitoli di bilancio utilizzati.

La cultura sarà pure il nostro biglietto da visita, ma a quanto pare stiamo sbagliando la tipografia che ce lo stampa.

Se poi il Ministro dell’Economia dichiara che i soldi spesi per la cultura sono uno spreco al pari delle auto blu, se il Fondo Unico per lo spettacolo viene quasi dimezzato, se abbiamo perso 4 milioni di turisti negli ultimi anni, se lo sciagurato Codice dei beni culturali ne ha consentito la svendita ai privati, se nel programma di governo della Casa delle Libertà la parola cultura compare solo una volta per lodare le presunte virtù del Codice Urbani, e se in quello dell’Unione c’è sì un capitolo che si intitola “La ricchezza della cultura” nel quale ci si prefigge il lodevole obiettivo di investire nel settore l’1% del PIL, ma è l’ultimo, e in 12 pagine vi sono solo due generici cenni alla necessità di promuovere all’estero “lo spettacolo dal vivo e le fondazioni lirico sinfoniche”, non ci si può attendere molto in termini di prospettive per la diplomazia culturale.

Una cosa è certa: toccherà alla prossima legislatura il compito ineludibile di affrontare la riforma della Legge sulla politica culturale all’estero (401/90), ormai vecchia di 16 anni, ma bisognerà trovare il coraggio di volare alto, coinvolgendo nella fabbrica del testo forze esterne che possano dare apporti vitali, dal Ministero dei Beni Culturali alla Confindustria, senza sterili difese “corporative”.

Cosa ci si aspetta da una nuova legge?

• Che definisca un quadro normativo capace di mobilitare tutte le risorse e le strutture pubbliche e private che si occupano di cultura nel nostro paese, oggi ben più numerose e consistenti di quelle degli anni 90 e purtroppo inutilizzate nella proiezione verso l’estero.
• Che favorisca uno stretto coordinamento tra Stato, Regioni ed Enti locali in materia di promozione della cultura all’estero.
• Che crei le premesse per un potenziamento delle dotazioni finanziarie per l’attività degli Istituti – con il coinvolgimento di capitali privati, incentivati con le necessarie politiche di defiscalizzazione - e che stabilisca con trasparenza i criteri di assegnazione dei fondi alle sedi (oggi perlopiù inesistenti).
• Che preveda decreti organizzativi che potenzino presso l’Amministrazione centrale gli uffici di indirizzo, valutazione e monitoraggio dell’intero comparto, dotandoli di competente personale dirigenziale, di guidelines definite e di strumenti adeguati.
• Che riconosca la specificità dell’Area della Promozione Culturale, definendo con chiarezza i requisiti per l’accesso dall’esterno.
Attraverso successivi strumenti normativi e contrattuali verrano realizzati la formazione e valorizzazione professionale del personale, rendendo trasparenti i criteri di attribuzione degli incarichi (assegnati oggi premiando le clientele e non il merito).
• Che riconosca, attraverso procedure concorsuali pubbliche, la dirigenza a chi dirige gli Istituti - vale a dire a quegli operatori che amministrano beni e finanze dello stato, stipulano contratti con il personale assunto localmente, stipulano accordi con istituzioni locali, reperiscono sponsorizzazioni e vendono servizi, elaborano programmi culturali annuali e hanno forte proiezione esterna.
• Che subordini all’esistenza di specifiche e motivate considerazioni di politica culturale bilaterale o di specifici progetti la possibilità per il Ministro di nominare, per limitati periodi, personalità del mondo della cultura alla direzione degli Istituti, di conclamata esperienza e managerialità, assicurando che i criteri di scelta siano resi oltremodo trasparenti e in linea con il progetto specifico, e che la loro performance venga puntualmente monitorata.
• Che unifichi la materia della diffusione della lingua italiana all’estero in un unico centro, che ripensi a fondo le sinergie tra lettorati ed Istituti, affidando i primi ai secondi, che standardizzi la metodologia dell’insegnamento dell’Italiano a stranieri in accordo con il Quadro Comune di Riferimento Europeo, che risolva l’annoso problema del reperimento ed assunzione di docenti qualificati per i corsi di lingua per stranieri organizzati dagli Istituti, proteggendo questi ultimi da complicazioni giuridiche e favorendo sbocchi professionali ai laureati in glottodidattica.

E’ fondamentale che l’Amministrazione si attenga alle regole sulla trasparenza - che le impongono, di fornire sempre adeguate motivazioni alle scelte che effettua - che troppo facilmente viola: sta anche qui l’origine di molta dell’inefficienza che blocca l’azione di un paese leader nel campo della cultura come il nostro.

Farnesina: liquidazione o ricostruzione?
Quali strumenti per la politica estera italiana

Liquidazione o ricostruzione?

Il Cosmopolita, 23 marzo 2006
Il titolo “Liquidazione o ricostruzione?” che la CGIL Esteri ha dato alla conferenza stampa del 9 marzo 2006 pone un interrogativo solo in apparenza alternativo. In un caso o nell’altro, di liquidazione o di ricostruzione, la Farnesina è comunque messa male. Si tratta solo di stabilire se affrettarne la scomparsa, ricorrendo semmai all’eutanasia legiferata nei Paesi Bassi e bollata di nazista dal solito ilare Ministro di questo governo, oppure se un governo di segno diverso voglia ripristinare le condizioni minime di funzionalità.

L’allarme sui conti del Ministero è generale. La crisi non è frutto solo dell’austerità che Bruxelles impone anche al bilancio italiano: tale austerità non si esercita affatto né con lo stesso livore in altri settori statali. No, la crisi risponde alla volontà di deprimere l’attività della Farnesina nel suo insieme.

Nelle relazioni internazionali il vuoto non esiste. La posizione lasciata vacante dal Ministero degli Esteri è riempita da altri soggetti: la Presidenza del Consiglio naturalmente, il Ministero dell’Economia e Finanze, il Ministero della Difesa, vari soggetti istituzionali e non. Questi ultimi – patronati, associazioni di categoria - in omaggio alla “buona pratica” delle esternalizzazioni. Insomma un attacco convergente portato da chi centralizza la politica estera per renderla spettacolare e da chi la decentralizza per renderla profittevole. In nessun caso i risultati premiano le intenzioni, giacché l’Italia perde posizioni sia sul piano bilaterale che su quello multilaterale.

Bino Olivi, autore del manuale più diffuso di storia dell’integrazione europea, descrive il rango dell’Italia in Europa come il più basso che egli ricordi sotto il profilo del peso politico della nostra delegazione e della collocazione dei funzionari italiani in seno alle istituzioni. La memoria di Olivi copre l’attività europea dal 1951 ai giorni nostri.

Una campagna stampa, che ha fatto seguito alla conferenza del 9 marzo, da ragione all’allarme lanciato dalla CGIL ed a volte rincara i toni, come L’espresso con l’articolo sugli “Sconsolati d’Italia”. Un presagio felice, il suo, perché subito dopo è circolato alla Farnesina un non paper che nelle intenzioni liquida consolati e rimpiazza personale di ruolo, a prescindere dal confronto con le rappresentanze dei lavoratori. Ma lo fa con anglosassone eleganza ricorrendo alla fraseologia manageriale dell’outsourcing e delle best practices.

Bisogna essere prudenti quando si ospitano voci pessimistiche. L’accusa è di fomentare la “cultura del declino” che, come una profezia che si avvera da sola, chiama il declino e lo aggrava. Ecco perché la CGIL evita di schierarsi dalla parte di chi il declino lo vede ormai irreversibile. Non sarebbe giusto anzitutto nei confronti di quanti credono nella funzione pubblica della politica estera e operano perché la diplomazia sia al servizio della Repubblica. Ma l’accorto realismo deve dominare le nostre riflessioni.

I punti di attacco sono volutamente ridotti all’essenziale. Ripristinare subito condizioni di bilancio che permettano di arrivare a fine anno senza operazioni umilianti quali la chiusura degli uffici al pubblico. Aggiustare i conti nelle prossime finanziarie fino a portare la Farnesina tendenzialmente prossima ai Ministeri dei grandi paesi europei. Diffondere la correttezza amministrativa e la trasparenza di gestione. Recuperare funzioni oggi disperse qua e là, in primis quelle degli italiani all’estero e della cooperazione allo sviluppo. Rilanciare e non sacrificare la rete degli istituti di cultura. Ristrutturare la rete consolare per la migliore presenza in tutte le aree. Giocare la carta del grande multilaterale: Nazioni Unite, Unione europea.

Sembrano obiettivi di senso comune per un paese di media grandezza che nelle relazioni internazionali voglia stare al centro e non ai margini. A ben vedere, sono obiettivi altamente ambiziosi se si considera il punto minimo da cui partiamo. Il tempo scarseggia, ma la volontà non ci fa difetto.

Master Architect Of the Fallen Arch Piranesi Etchings Evoke a Rome in Ruins

By Linda Hales
Washington Post Staff Writer
Thursday, March 23, 2006

Images of destruction are regular fare, whether from Hollywood or the nightly news. But there is nothing like a Piranesi etching to convey the collapse of civilization.

Ruins on view at the Italian Cultural Institute conjure imperial Rome through the peculiar eyes of the 18th-century architect and artist Giovanni Battista Piranesi. With a vivid imagination and a skilled hand, he translated reality into some of the world's most haunting architectural images.

A triumphal arch crumbles in the sunlight. A magnificent villa is little more than rubble. A marble tomb of unimaginable thickness has been breached. On the remains of its frieze, forgotten heroes parade toward oblivion.

Ancient Rome was grand, but its monuments and mausoleums were never so much larger than life as in one of the artist's epic visions. Piranesi exploded scale in ways that put the focus on the grandiosity of architecture itself. Even in decline, the piles of stone inspire awe. What demands attention is not the calamity that reduced immense structures to slabs and shards, but rather the genius of creation.

That makes this brief exhibition of 24 works all the more riveting. They have come from the Royal Academy of Fine Arts of San Carlos in Valencia, Spain, which has a substantial collection. Piranesi completed nearly 2,000 engravings. (Washington's National Gallery of Art possesses nearly 500. They were last treated to a big show of their own in 1978, the 200th anniversary of the artist's death, when senior curator and Piranesi scholar Andrew Robison gathered 150 prints, books and plates for "Piranesi: The Early Architectural Fantasies.")

More Piranesi is always better. This small group manages to show off the artist's incredible range and astonishing precision with complete clarity -- no matter that the subjects often grew from his own imagination.

Piranesi set out to illustrate the world of Roman antiquities. Here, spectacular compositions of broken urns, obelisks and chiseled stone recall emperors past (including one with a broken nose).

His "Vedute di Roma" ("Views of Rome") charmed 18th-century tourists seeking souvenirs of the Grand Tour, and assured him of a living. Piranesi's knack for rendering column capitals, laurel wreaths and acanthus leaves helped set off a wave of neoclassicism that has yet to subside.

The showstopper is an especially grim series of imaginary prisons, or "Carceri d'Invenzione."

Ten images from 1761 show ghostly characters wandering amid smoky scenes of endless arches, stone stairways and massive scaffolds strung with rope and chains. The artist had a fine instinct for a world-class horror show.

But focusing on the dark side would be to miss an essential aspect. Beyond the prison scenes, Piranesi excelled at scratching billowing clouds on copper plates. A scene of the Palace of Consulta, with its meticulously rendered pilasters and arched windows, is bathed in sunlight. There doesn't appear to have been a palmette or sphinx he didn't like, or couldn't render more exotic.

The exhibition opens with a portrait by Felice Polanzani, who portrayed Piranesi as a puckish character right out of ancient Rome. Piranesi studied set design as well as architecture before landing work with some of the finest printmakers of his day. He experimented with techniques to accentuate contrast and texture, achieving a look and evocative quality all his own.

As an architect, Piranesi completed only one building, the church of Santa Maria del Priorato in Rome. But his work shows a fascination with engineering and construction. One etching is a precise schematic for the lifting of stone blocks with ropes, pulleys and hooks, which speaks to the essential wow factor over the centuries: How did they do it?

This show was created for display in New York at the Queen Sofia Spanish Institute and came to Washington almost by accident. The collection was due to be shipped back to Europe when Spanish cultural officers in Washington saw an opportunity to bring the show here. The Spanish Embassy has no exhibition space of its own. Jimena Paz and Francisco Tardio Baeza turned to the Italian Cultural Institute and lined up climate-controlled space in just three weeks. Walls have been painted a pearly green to create a Piranesi Room.

"The European Union does work," said Michele Giacalone, spokesman for the Italian side.

The etchings will make one more stop, in Mexico City, before being returned to Valencia for six months of rest in Piranesian darkness.

Piranesi: A View of the Artist Through the Collection of Engravings of the Royal Academy of San Carlos continues through April 3 at the Italian Cultural Institute, 2025 M St. NW, Suite 610. Monday-Friday 10 a.m.-noon and 2-4 p.m. Closed weekends. Call 202-223-9800 or visit http://www.italcultusa.org . Free.

mercoledì, marzo 22, 2006

Tokyo govt asks Italian Embassy to repaint bldg

The Yomiuri Shimbun, Mar. 19, 2006
The Tokyo metropolitan government has asked the Italian Embassy to repaint the walls of the Italian Cultural Institute, located beside the Chidorigafuchi moat in Chiyoda Ward, Tokyo, saying the bright red paintwork mars the scenery.

The matter was first raised by residents in the area, and the government asked the embassy, which has jurisdiction over the institute, to comply with the residents' request to repaint the building. Two people representing the residents filed a petition Friday with Tokyo Gov. Shintaro Ishihara, asking the color be changed to something more somber like the current color of ancient Roman ruins.

At a press conference Friday, Ishihara said: "I think it is out of place. I completely understand why residents are concerned about that." The institute opened in October. The designer said the coloring of the building represented the color of lacquerware.

"I went to see the site and felt the color was inconsistent with the sensitivity of Japanese people," Ishihara said.

"If the Chiyoda Ward government doesn't do anything, the metropolitan government will deal with the problem," Ishihara added.

The metropolitan government is compiling a list of acceptable and unacceptable colors for buildings. The guideline also details on which areas of a building vivid colors can be used. The current ordinance regulating the finishes of buildings in Tokyo vaguely advises designers to choose colors by taking into consideration other buildings in the area.

venerdì, marzo 17, 2006

Sconsolati d’Italia

Ministero degli Affari Esteri/Conti in tasca

Rappresentanze a rischio per mancanza di fondi. Proteste e gaffe all'Onu per i tagli. Ma per gli uffici degli amici la generosità impera
di Gigi Riva

l’Espresso, 17 marzo 2006
Fine della diplomazia? Da giorni il postino della Farnesina consegna cattive notizie al ministro Gianfranco Fini. Arrivano, praticamente da ogni dove, gli allarmi disperati delle nostre feluche che fissano, più o meno tutte, una data oltre la quale non sarà più possibile garantire il normale funzionamento dell'ufficio: giugno. La minaccia ricorrente è quella di chiudere i consolati. Lo ha fatto, ad esempio, Antonio Puri Purini, ambasciatore a Berlino, già consigliere diplomatico di Ciampi. In quella data, in Germania, ci saranno i mondiali di calcio, con conseguente presenza massiccia di italiani e l'ovvia necessità di garantire loro assistenza. Gli effetti dei tagli per 200 milioni di curo nel bilancio degli Esteri previsto dalla Finanziaria 2006 mettono in ginocchio tutta la nostra rete. Il sindacato Sndmae punta l'indice proprio contro Fini che non si sarebbe battuto per impedire la sostanziale paralisi. Il coordinamento nazionale di Cgil, Cisl e Uil del ministero rincara. «Si rischia il blocco totale. E’ mortificante continuare a tenere aperte sedi in cui il personale, ambasciatore compreso, ha gravi difficoltà ad assolvere funzioni istituzionali a causa dell'impossibilità di far fronte a spese correnti come elettricità, telefono, collegamenti informatici e pulizia». In sedi del nord Europa i funzionari lavorano col cappotto. In Nigeria è crollato il testo dell'edificio che ospita la nostra rappresentanza e il portafogli è vuoto. In Medio Oriente, e in pieno caos-vignette, ci si è trovati costretti a disdire i servizi di sorveglianza e mancano i soldi per acquistare almeno un metal detector. Il fondo per la sicurezza, denunciano i sindacati, «è sceso da 10 a 7,9 milioni, con una contrazione del 40 per cento in un momento in cui è irragionevole pensare che siano diminuite le ragioni di ostilità verso il nostro Paese». Ancora: nove istituti di cultura nel mondo (10 per cento del totale), saranno soppressi.
Fine della Diplomazia, con la maiuscola? Di certo è finita la diplomazia, con la minuscola. Basta leggere la lettera inviata dal nostro rappresentante all’Onu, Marcello Spatafora, dopo la delibera (congelata dopo le polemiche) che ha azzerato i contributi volontari dell'Italia ad alcune tra le maggiori Agenzie delle Nazioni Unite come l'Organizzazione mondiale della sanità, il Fondo per l'infanzia, l'Alto commissariato per i rifugiati, il Programma per lo sviluppo, il Fondo alimentare, l'Unesco. Spatafora lamenta di non essere stato non solo consultato, ma nemmeno informato: «Mi sono trovato spiazzato e privo di elementi con cui poter arginare la marea montante di incredulità, irritazione e sferzante ironia, con una credibilità del Paese in caduta libera». L'ambasciatore rileva come la decisione non abbia precedenti e la percezione a New York è che sì debba a una scelta di ordine politico. «E’ a siffatta percezione», scrive, «che occorre immediatamente reagire prima che essa continui e diffondersi e radicarsi nella membership, con ricadute devastanti per la nostra posizione e la nostra credibilità».
Il diplomatico avvisa che, «per limitare i devastanti danni che ci stiamo procurando con le nostre stesse mani», ha creduto opportuno di negare gli azzeramenti sostenendo che si è semplicemente «deciso di non decidere». Invano. Gli hanno mostrato una mail dalla quale risulta che la Farnesina aveva confermato il tutto e lo hanno invitato a controllare con Roma le sue informazioni. Immaginarsi lo smacco. In seguito al quale Spatafora, agguerrito, denuncia «tre gravi errori di strategia commessi». Primo: il tenerlo all'oscuro delle intenzioni. Secondo: non aver concordato con lui il linguaggio «verso l'esterno» per spiegare la decisione. Terzo: aver tolta credibilità alla nostra rappresentanza e alla sua azione di «controllo dei danni». «In conclusione, una vicenda sconfortante sotto ogni profilo» . A Spatafora risponde Paolo Pucci di Menischi, segretario generale del Ministero: «Il problema è stato già posto all'attenzione del ministro, il quale ha disposto l'immediato avvio di una riflessione (...) e ha chiesto la sospensione della delibera del Comitato direzionale. Si osserva peraltro che il disagio di cui la S.V. si è fatta interprete non può non essere condiviso dall’Amministrazione, mentre giovano a poco toni concitati e deplorazioni di obiettive carenze di disponibilità finanziarie».
Vedremo a quali correttivi porterà la «riflessione». Per fine marzo è annunciata una nuova riunione del Direzionale in cui si cercherà di mettere una pezza. Di sicuro resta il grave danno già provocato e che ha prodotto anche un'educata, ma ferma lettera del segretario dell'Onu Kofi Annan. Il caso dei contributi volontari si somma ad altri in cui l'Italia non ha mantenuto le promesse. Berlusconi si fece bello al G8 di Genova (2001) per aver aumentato i contributi alla lotta contro l'Aids ma, rispetto agli impegni presi, siamo sotto di 20 milioni di euro per il 2005 e mancano le coperture per altri 130 per il biennio 2006-2007.
Sono tempi di magra, si dirà: per la promozione dei prodotti italiani in Cina, ad esempio, è stata stanziata la sensazionale cifra di 3 mila euro, idem per il Canada, mentre il consolato generale di New York si deve accontentare di 2 mila curo. Ma non per tutti. Così stonano alcune altre decisioni in controtendenza. Nel bilancio della Farnesina, ad esempio, è quadruplicato il budget a disposizione di Giuseppe Deodato, potente direttore generale per la Cooperazione allo sviluppo, considerato in quota An. I lavori al quarto piano dei suoi uffici, da poco ultimati, hanno trasformato i locali in una sontuosa residenza: marmi, cuoio pregiato, mobili prestigiosi. Almeno lì l'immagine è salva a un prezzo di 6 milioni di euro. Questo il costo finale tra ristrutturazione (3 milioni 353.083 euro), apparecchiature informatiche (1.152.000), attrezzature per una sala grafica (819.749), direzione lavori (278 mila) e direzione artistica (41.771). Scorrendo l'ormai famosa delibera congelata si incappa in altre incongruenze interessanti. Due milioni e mezzo di euro per l' Itpo (Investment and technology promotion office), costola dell'Unido (United nations industrial development organization), con sede a Roma e di cui è direttore Diana Battaggia. Chi è Diana Bartaggia? Originaria di Mogliano Venero, a soli 28 anni, nel 1994, fu eletta deputato della Lega. Ora è la moglie del ministro della Funzione pubblica Mario Baccini (Udc), il quale in precedenza è stato sottosegretario agli Esteri, con delega per il Sudamerica e per le Organizzazioni internazionali. Fu proprio in quel periodo (ottobre 2003), guarda caso, che l'Italia generosamente elargì all'Unido di cui era direttore l'argentino Carlos Magarinos 3,3 milioni di euro così ripartiti: 2 milioni per assistere le piccole e medie imprese di export in Argentina, un milione per lo stesso progetto in Uruguay e 300 mila per l'apertura dell'ufficio Unido a Roma dove la sede fu trasferita da Bologna. Fu certo per pura coincidenza che, con testualmente, la Battaglia fu nominata direttrice, nonostante un controverso precedente con l'Onu, con tanto di causa, quando era stata al1'Unctad. Si può disquisire sull'opportunità di portare nella capitale la sede di un organismo che si occupa di piccola e media impresa e che, da Bologna, aveva benissimo operato trovando terreno fertile e aprendo quattro uffici in altrettanti paesi nordafricani, ma non è questo il punto. Il nuovo corso ha determinato una soluzione di continuità col passato: quasi tutti gli ex dipendenti si sono allontanati lasciando campo libero a nuove assunzioni alcune delle quali davvero stravaganti. La struttura amministrativa è stata ampliata da due a sei persone per far posto, tra l'altro, ad Elena Sera, già babysitter della Battaggia, e a Massimo Tibaldeschi nipote di un uomo di fiducia di Baccini. Inoltre l'ex consigliere di Baccini, Luca Simoni, è stato nominato vicepresidente del Comitato esecutivo dell'Iila (Istituto italo latino americano), nonché delegato per l'Italia dello stesso organismo che ha ottenuto, nella famosa delibera congelata, un fondo di 5 milioni di euro, trasformandosi di fatto in un'Agenzia di Cooperazione quando la sua vocazione è quella di essere un Istituto di cooperazione culturale e scientifica.
C'è una società, infine, che non si può proprio lamentare per come è stata trattata dalla Cooperazione ed è la Img (International management group) che con l'Onu non ha nulla a che spartire. Ha avuto 8 dei 52 milioni erogati più altri 20 per ristrutturare un ospedale a Tirana. Chi ha potuto leggere la nota tecnica che accompagna l'elargizione dei fondi è rabbrividito: nulla è detto circa lo stato attuale dell'ospedale; per la messa in opera si adotta la procedura della Img stessa e non di chi fornisce i quattrini; uno dei compiti assegnati al ricevente è proprio la stima dei costi. Ma se non c'è una stima come mai si determinano già i 20 milioni? Misteri. Nonostante l'internazionalità evocata dal nome, nei luoghi chiave dell’Img si trovano solo italiani. A partire dal direttore generale Aldo Bicciato. L'ufficio di Roma è diretto da Laura Fincato. I referenti dei progetti in diversi Paesi sono pressoché tutti italiani. Alcuni noti come Barbara Contini, candidata del Polo, referente per il Sudan. Altri noti solo in certi ambienti come Sergio Mura, ex uomo del Sismi, operativo in Somalia. Insomma, non ci sono soldi per rifugiati, bambini, sanità. Ma per gli amici qualcosa si rimedia sempre.

martedì, marzo 14, 2006

La diplomazia in bolletta

In alcune ambasciate nemmeno i soldi per pagare luce e gas. Per i tagli della Farnesina
di Attilio Scarpellini

il manifesto, 10 marzo 2006
Non bastava l’affaire dei contributi volontari alla cooperazione a turbare i sonni pre-elettorali dei titolari della Farnesina. Da ieri c’è anche il pesantissimo cahier le doléance stilato dal Coordinamento Esteri - Funzione pubblica ad offuscare la visione di una politica estera italiana che, più il tempo massa, più appare come un grottesco miscuglio di pretenziosità (mediatiche) e di miserie (strutturali). Dove si aggirano fantasmi di ambasciatori e ministri plenipotenziari che, nelle sedi del Nord ricevono con il cappotto addosso perché i fondi disponibili non bastano a pagare il gas e la luce. Quando invece bastano per ristrutturare la piscina e costruire un nuovo campo da golf nelle residenza del nostro ambasciatore a Washington. Dove i consolati a “vocazione commerciale”, ad esempio in Cina o in Romania, sono congestionati dal rilascio dei visti e da una cronica mancanza di personale. Dove a “mission” roboanti quali “l’internazionalizzazione del sistema produttivo italiano” (i famosi sportelli unici) corrispondono finanziamenti da 2, 3 massimo 5000 euro. Dove 9 istituti di cultura sui 90 presenti nel mondo chiuderanno per mancanza di fondi, mentre gli altri navigano a vista con appena l’8% del budget. Dove alla carenza di organici risponde la solita moltiplicazione di consulenti e di incarichi “discrezionali”, per non dire delle operazioni di facciata e degli spot promozionali chiamati ad abbellire il vuoto.
Una situazione schizofrenica che qualcuno non esita a paragonare a quella del Rex, il transatlantico felliniano che se ne va alla deriva senza una guida. Ma che altri, paventano possa diventare quella del Titanic non appena le magre risorse del ministero degli Affari esteri, che la finanziaria di Tremonti ha tagliato complessivamente del 50%, arriveranno agli sgoccioli. Quando? Presto, dice un sindacalista, “il 30 aprile prossimo, se continuiamo di questo passo”. Giusto in tempo per consegnare a un nuovo governo una politica estera inesistente sostenuta da una struttura economicamente allo sbando. Un'eredità pesante che però, secondo la Cgil, e ben più di un mero effetto collaterale del “mal riposto rigore finanziario del governo”. E' la logica conseguenza di una volontà politica che tra i suoi primi momenti annovera “l’avocazione e la spettacolarizzazione da parte della presidenza del consiglio dei più importanti dossier di politica estera”. Quella che il responsabile esteri dei Ds Luciano Vecchi, intervenendo al convegno, ha chiamato “la politica delle pacche sulle spalle" di cui Berlusconi ha fornito qualche rapido exploit anche in questo crepuscolo di legislatura. Una politica che, aggiunge il Dl Gianni Vernetti, a forza di affossare il multilateralismo e di schiacciarsi acriticamente sull'amministrazione Bush, “ci ha reso più deboli in Europa e più deboli nel mondo”. Se l’unica vera politica di un paese è, come sosteneva il vecchio Nenni, la sua politica estera, insomma lo stato in cui versa la “macchina” della Farnesina è un’altra immagine ideale del declino italiano. Anche perché, scorrendo il dossier del Coordinamento Esteri Cgil, poco o nulla si salva nell’”eutanasia” del ministero degli Affari esteri, né il vecchio, né il nuovo. La creazione dello sportello unico, per esempio, ha finito con il depotenziare il ruolo di promozione economico-commerciale delle ambasciate. Ma il mix di oggetti pubblici e privati che lo doveva sostituire non ha per il momento portato un soldo al sempre più fragile export italiano. Il regolamento che doveva seguire la legge, infatti, è stato a lungo bloccato dal ministero dell'Economia: i suoi costi, di molto superiori a quelli preventivati, continuavano a gravare per lo più sul già languido bilancio della Farnesina. La diplomazia commerciale e performativa, in altre parole, non si è ancora dimostrata più efficiente della vecchia diplomazia “umanistica” (a cui, ovviamente, nessuno sostiene di voler tornare). Gli affari, in compenso, presentano sempre qualche rischio per la trasparenza. La legge non dice nulla sui requisiti professionali dei responsabili degli sportelli unici. Mentre la parabola non precisamente edificante di alcune nomine “discrezionali” ha già fatto epoca alla Farnesina. Come quella di un certa Angelica Carpifave ai vertici dell'Istituto di cultura italiana a Mosca. Un'illustre slavista? No. Un’intraprendente signora di cui nessuno riesce a definire con precisione l’identità politico-culturale: si sa solo che nata sotto Frattini è uscita di scena con Fini, lasciandosi alle spalle uno strascico di scorrettezze e di malversazioni di cui attualmente si occupa la magistratura. I nuovi diplomatici sono ben consapevoli di essere, come dice l'ex ambasciatrice a Damasco Laura Mirakyan, “ormai dei manager”. Ma i faccendieri sono un’altra cosa.

lunedì, marzo 13, 2006

L’Italia superpotenza culturale?

Il Cosmopolita, 7 marzo 2006
O semplicemente potenza culturale? O meglio impotenza culturale? In questi tre interrogativi si sintetizza la politica culturale dell’Italia quale esplicata dalla Farnesina tramite la Direzione Generale Promozione e Cooperazione Culturale, le reti degli Istituti di Cultura e degli addetti scientifici. Mai come in questo campo è grande il divario fra dichiarazioni di potenza e manifestazioni di impotenza. E non solo per la falcidie finanziaria che tocca in primis la cultura in quanto settore improduttivo per eccellenza. Perché – secondo il governo in carica – i beni culturali devono essere redditizi e se non ci riescono, vanno messi sul mercato o abbandonati. E’ la concezione di bene culturale come mero valore di scambio contro cui si dirige la critica di Salvatore Settis.

La DGPC sta per cambiare il vertice amministrativo nell’ambito dell’operazione decisa dal Ministro Fini come ultimo atto del suo mandato. L’operazione porta alla DGPC un Direttore Generale che non viene dalle fila della tradizionale nomenklatura ministeriale e che si è forgiato sul campo grazie a esperienze diversificate. Su di lui si appuntano molte speranze ed il timore che giunga tardi per l’entità dei guasti che altri hanno provocato. L’Onorevole Baccini, candidato sindaco di Roma, ha “governato” la cultura dapprima da Sottosegretario agli Esteri delegato e continua a “governarla” da Ministro della Funzione Pubblica segnalandosi tanto per la noncuranza ai contenuti quanto per la foga spartitoria.

L’interesse per la cultura da parte di certi ambienti è sospetto. Intendono dividere quanto resta del bilancio statale e delle assegnazioni dei posti, ma non toccano i nodi di fondo. Ad esempio il dissidio, in seno agli Istituti di Cultura, fra i direttori di chiara fama ed i direttori di carriera. I primi – come si è scritto – di fama chiara solo a chi li ha nominati. Tolte alcune meritevoli eccezioni, essi si distinguono per l’oscurità dei curricoli accademici e per la chiarezza nell’assecondare i loro referenti politici, Quando non intavolano vere e proprie vertenze coi rispettivi capi missione: a Mosca, Pechino, Berlino. Ma i direttori di carriera non sempre sono all’altezza del compito.

Pesa sugli Istituti la sindrome euro-americana che caratterizza la rete consolare. Sono numerosi in Europa e nelle Americhe, scarsi in Asia e Nord Africa, quasi del tutto assenti in Africa sub sahariana e Oceania. Laddove si può conoscere la cultura italiana per via diretta, l’Italia è presente in massa. Laddove la si conosce poco o per nulla, l’Italia manca. Con la regola di bilancio per cui si apre un Istituto se si chiude un altro, o gli Istituti si “cannibalizzano” fra loro o la nostra assenza dai nuovi mercati è destinata a durare.

Nella primavera 2005 si tenne la conferenza dei direttori IIC, ultimo significativo atto del Segretario Generale dell’epoca, che la volle per dare una rinfrescata agli Istituti e per traslato alla politica estera culturale. Furono invitati i grandi nomi dell’accademia, del giornalismo, della politica, del gusto. Molti temi furono trattati, compreso quelli delle culture materiali, dell’architettura, del disegno. Si concordò la proiezione coordinata del “sistema Italia”. Si auspicò la razionalizzazione dei grandi eventi e la promozione dinamica dell’italiano non solo come lingua di cultura ma come lingua viva degli scambi internazionali. Si accennò alla collaborazione fra pubblico e privato. Insomma, si cercò di delineare un codice di comportamento. A distanza di circa un anno non si sa cosa ne sia. Finite le assise, la Farnesina ha ripreso la politica di sempre: senza un disegno, neanche quello volontaristico della conferenza.

Alcune indicazioni della conferenza vanno ora riprese, altre vanno sottoposte a vaglio critico. Di sicuro non ci si fermare alla gestione della routine. L’alternativa è secca: o si pone mano alla riforma del sistema partendo dalla buona amministrazione dell’esistente o la diplomazia culturale deperisce fino a sparire.
Eppure il mondo continua a chiedere cultura italiana come articolazione della cultura europea.

venerdì, marzo 10, 2006

La Cgil: Farnesina in liquidazione - scure sui fondi, ambasciate al buio

MINISTERO
Si risparmia sul riscaldamento - nove istituti di cultura pronti a chiudere. E per la sicurezza delle sedi estere fondi decurtati da 10 a 5,9 milioni

l'Unità, 10 marzo 2006
ROMA - Nelle ambasciate del nord Europa, molti diplomatici, funzionari ed impiegati girano col cappotto dentro la sede, al consolato generale di New York è stato chiesto di promuovere il “made in Italy” e, per questo scopo sono stati stanziati 2mila euro; il ministro degli Esteri e i suoi vice sono stati più generosi con il Canada: 3mila euro. L'ultima trovata dei “tagliatori” è di questi giorni: nove istituti di Cultura italiani nel mondo (il 10% del totale) verranno soppressi con buona pace dell'immagine del nostro paese in giro per il pianeta. Con dati come questi si potrebbero riempire intere pagine, Fini, che si fa bello a Porta a Porta parlando della “grandeur” del suo governo, non dirà mai quanto, coraggiosamente, la Cgil coordinamento-esteri, ha messo ieri in piazza nel corso di un incontro con esponenti della politica e del giornalismo. Alcuni dati, esposti dai relatori come Cosimo Risi e Gisella della Bona riassumono la drammatica situazione nella quale versa la Farnesina e di conseguenza la politica estera italiana:
i fondi per l'amministrazione centrale e la rete estera sono stati tagliati della metà, mentre sale la tensione ed accadono fatti come quelli di Bengasi si scopre che il fondo per la sicurezza delle sedi estere è stato decurtato da 10 a 5,9 milioni. Sono state decurtate le spese per le missioni e la gestione al punto che non ci sono i soldi per pagare luce e telefono nelle ambasciate. Non si tratta di risparmi, ma di un massacro finanziario che fa il pari - dice la Cgil - “con l'avocazione e la spettacolarizzazione da parte della Presidenza del consiglio dei più importanti dossier di politica estera”. II governo promette di dare qualche soldo alle agenzie dell'Onu, ma, per ora, i cordoni della borsa restano chiusi al punto che Kofi Annan ha protestato. Tutto ciò non avviene a caso: come ha ricordato l'ambasciatore Claudio Moreno, i “tagli indiscriminati” sono la conseguenza di una “mancata pianificazione della politica estera” e della mancanza di “priority ben definite”. I sindacalisti della Cgil parlano di «cifre impressionanti” e temono che “se le cose proseguono in questo modo la Farnesina sarà ben presto liquidata”.
Un nuovo governo sarà in grado di cambiare il corso delle cose? Luciano Vecchi, responsabile esteri dei Ds ha parlato di “svuotamento” della Famesina e di assenza di una “visione di politica estera” e, guardando al futuro, si è schierato per una “forte scelta eruopea”, per una cooperazionc come “priorità» e per la “discontinuità” nella logica che ha spinto la destra ad utilizzare le carriere dei diplomatici per fini politici.
t.fon

giovedì, marzo 09, 2006

PROGETTO "ILIRIA" E NON SOLO: IL SUCCESSO DELLA PROMOZIONE DELL’ITALIANO NELLE SCUOLE ALBANESI

ROMA\ aise\ 9 marzo 2006 - Partito nell’anno scolastico 2002-2003, il programma Iliria è arrivato al quarto anno di promozione e diffusione della lingua italiana nelle scuole albanesi. Nato da un accordo informale tra i Ministeri dell’Istruzione dei due Paesi, cresciuto con il fondamentale contributo della Farnesina, il programma ha avviato l’insegnamento dell’italiano come prima lingua straniera in 62 scuole, 24 superiori e 28 di base, distribuite in 19 distretti scolastici su tutto il territorio albanese.
Ne abbiamo parlato con Sabina Sabatini, dirigente dell’Ufficio Scolastico della nostra Ambasciata a Tirana, referente non solo di questo progetto ma anche di tutte le altre iniziative messe in atto dal nostro governo a supporto della diffusione della lingua.
“Siamo al quarto anno di un progetto – ha sottolineato la Sabatini - che funziona nonostante si inserisca, quest’anno, a cavallo di una riforma, quella del sistema scolastico albanese, che sta modificando corsi e durata degli studi”. Un progetto che, a guardare i dati, ha sicuramente dato i suoi frutti.
“Con il Programma Iliria studiano l’italiano come prima o unica lingua straniera 20.622 studenti. Di questi, 9700 nelle scuole di base e quasi 11.000 nelle scuole superiori. Nel 2002 – ha precisato la Sabatini - la percentuale di studenti che sceglieva l’italiano come prima lingua straniera era dell’1,2%, a fronte di una forte conoscenza orale della lingua visto che l’80% degli albanesi la capisce e il 50% la parla”. Era, insomma, “una lingua sottodimensionata sia rispetto all’interesse che c’è per l’italiano sia per il volume di scambi commerciali, culturali con il nostro Paese”.
Dopo quattro anni la percentuale è salita al 5%” e con significative previsioni di crescita. Al primo accordo informale tra i due Paesi, infatti, a breve se ne sostituirà uno definitivo che stanzierà nuovi fondi a sostegno non solo dell’Iliria, ma di tutte le attività di promozione della lingua in Albania e che dovrebbe portare la percentuale di frequenza al 10% entro il 2010 perchè, ha confermato la Sabatini, “non possiamo certo competere con l’inglese, ma con il francese sicuramente si”.
È cresciuto il programma e con esso anche il numero dei docenti impegnati: 32 nel 2002, 66 oggi. Gli insegnanti, tutti albanesi, sono ora assunti solo se laureati in italiano. Una condizione che può ora essere rispettata visto l’incremento dei corsi di laurea non più solo a Tirana e Scutari, ma anche a Valona, Gjirokastra ed Elbasan. “All’inizio – ricorda la Dirigente – per i non laureati l’IIC ha sempre tenuto dei corsi di formazione mentre continua a farne di aggiornamento”, l’ultimo dei quali, curato dalla stessa Sabatini, è terminato domenica scorsa a Tirana.
Quanto ai finanziamenti, la parte albanese fornisce le sedi, quella italiana, fino all’anno scorso, anche i libri di testo editi appositamente per questo progetto. “Da quest’anno – ha precisato la Sabatini - i libri li editano direttamente gli albanesi mentre noi continuiamo a rifornire le biblioteche. Nel 2005, per fare un esempio, abbiamo distribuito 1500 vocabolari: 2 per classe, in tutte le scuole, ma mandiamo anche libri di didattica, cultura e storia dell’arte”. Il nostro Paese, poi, finanzia anche Borse di Studio per gli studenti che vincono premi letterari internazionali nell’ambito della “Settimana della lingua italiana nel mondo”.
Ma non c’è solo il programma Iliria. “In Albania ci sono anche le sezioni bilingui, una sorta di liceo scientifico, ma con un programma più corto rispetto a quello italiano, dove insegnano 3 docenti di italiano nominati dal Miur”. In queste sezioni, presenti a Tirana e Scutari e all’interno dei licei linguistici, studiano circa 500 ragazzi: per loro, il corso di studi invece di quattro anni ne dura cinque. “Il primo – spiega la Sabatini – è dedicato allo studio intensivo della lingua italiana che poi servirà come lingua veicolare negli anni successivi per matematica, fisica biologia. storia e storia dell’arte”. In ogni sezione, come detto, sono presenti tre docenti italiani che oltre all’insegnamento di lingua, letteratura, matematica e fisica, hanno il compito di sostenere e affiancare i colleghi albanesi.
Quello attuato in Albania è un programma di promozione a tutto tondo, che si occupa della didattica, certo, ma anche della formazione di futuri docenti di italiano incentivando anche il settore universitario locale per garantire “una prospettiva stabile dell’insegnamento della nostra lingua negli anni”. Per questo, ha precisato la Sabatini, “sosteniamo i lettorati di lingua in cinque università albanesi per favorire la formazione di docenti che trovino lavoro in questo programma. Qui il lettore è un riferimento importante anche per la programmazione e gestione del corso”. Ad oggi sono 1273 gli iscritti al corso di laurea in italiano, ma altri 2029 lo studiano come seconda o terza lingua in altri corsi di laurea “non solo in Lingue, ma anche da Infermieri, Economia o Giurisprudenza. Tutti campi che potrebbero favorire la loro occupazione nel mercato del lavoro italiano”.
Quanto al corso di lingua, che la terzo anno si divide in due indirizzi, il 30% degli universitari sceglie quello per interpreti, mentre il 70% quello didattico. Una volta formati, gli insegnanti hanno garantito non solo l’aggiornamento, ma anche incentivi economici pari al 30% in più sul loro stipendio. una percentuale, ci spiega infine la Sabatini, che fino allo scorso anno era attribuita solo per i primi due anni, ma che da quest’anno verrà, si, ridotta, ma garantita a tutti. (m.cipollone\aise)

mercoledì, marzo 08, 2006

IL GIFFONI FILM FESTIVAL PUNTA SULLA POLONIA: ALL’IIC DI CRACOVIA IL LANCIO DI UN NUOVO PROGETTO ITALO-POLACCO

CRACOVIA\ aise \7 marzo 2006 - Il Giffoni Film Festival, la più significativa manifestazione cinematografica del mondo per ragazzi e giovani, punta sulla Polonia per promuovere le sue molteplici attività. Lo conferma l’interesse che da tempo i responsabili dell’iniziativa riservano a questo Paese, dove, già dallo scorso anno, si è concretizzata una positiva collaborazione con il Cracow Film Festival, nel corso del quale è stata proposta una selezione delle migliori produzioni selezionate dal festival italiano e proposte ai giovani polacchi. Da molti anni, inoltre, un nutrito gruppo di giovani partecipa alla giuria del Giffoni Film Festival e, nell’edizione del 2005, la Polonia è stata protagonista con un’ampia rassegna di film e corto d’animazione.
Il direttore artistico, Claudio Gubitosi, ritiene importante sul piano culturale intensificare i rapporti con le istituzioni polacche pubbliche e private ed assegna alla Polonia un ruolo centrale sul piano europeo. Infatti Giffoni è presente da anni negli Stati Uniti d’America, prima a Miami e adesso a Los Angeles, nella mecca mondiale del cinema, con il Festival denominato Giffoni Hollywood. In Australia, a Sydney e Adelaide e, ancora, in Cina ed in altre nazioni.
Negli ultimi mesi sono stati numerosi gli incontri che Claudio Gubitosi ed il presidente del GFF Carlo Andria hanno avuto con il sistema istituzionale e cinematografico polacco. Si è sviluppata una forte sinergia che ha visto uniti il Ministero della Cultura, con Agnieszka Odorowicz, direttore generale del cinema, il direttore Jacek Fuksiewicz, Krzysztof Gierart, direttore del Cracow Film Festival e del Dipartimento Cinematografico della TV di Stato della Polonia, gli Istituti Italiani di Cultura di Varsavia e di Cracovia, il Presidente dell’Associazione dei Filmmakers Polacchi, Jacek Bromsky, il responsabile della sezione ragazzi e giovani dell’APF, Andrzej Roman-Jasiewcz e il managing director della sezione Documentary e Features Film Studio, Wlodzimierz Niderhaus.
Quest'anno, oltre alla presenza del Giffoni Film Festival a Cracovia, si stanno studiando iniziative che prevedono il coinvolgimento della capitale, Varsavia e Danzica. Ma, in attesa, parte un importante progetto di co-produzione Italia–Polonia, con la fondamentale presenza del GFF.
Venerdì 10 marzo, alle ore 11.00, presso l’Istituto Italiano di Cultura di Cracovia, con l’autorevole presenza e adesione del direttore Giovanni Sciola, i dirigenti del GFF, Claudio Gubitosi e Carlo Andria, insieme con il Presidente dell’Associazione dei Filmmakers Polacchi, Jacek Bromsky ed il responsabile della sezione ragazzi e giovani dell’APF, Andrzej Roman-Jasiewcz, firmeranno un accordo per il lancio della Prima Edizione del Concorso italo-polacco di sceneggiature per animazioni, fiction e serie televisive per ragazzi, sotto il Patrocinio del Ministro della Cultura polacco e l’attiva partecipazione dell’Istituto polacco dell’Arte Cinematografica e della Televisione, della TVP, in attesa del Patrocinio del Ministro italiano per i Beni Culturali.
Il concorso è riservato a giovani sceneggiatori italiani e polacchi e prevede un budget di 100 mila euro. E la Presidenza della Commissione esaminatrice è stata assegnata a Krzysztof Zanussi. L’intento delle parti è quello di cercare sceneggiature in grado di essere successivamente finanziate.
Il direttore del GFF, Claudio Gubitosi, terrà, inoltre, dei workshop nelle Università di Varsavia e Cracovia, presso i Dipartimenti di Italianistica, per presentare la storia del GFF ed anticipare agli studenti le attività previste in Polonia.
I risultati del concorso saranno ufficializzati il 16 luglio 2006 nell’ambito della 36ª edizione del Giffoni Film Festival. (aise)

sabato, marzo 04, 2006

Honraron a Giuseppe Mazzini

Restauraron el monumento al prócer italiano

El nuevo director del Instituto Italiano de Cultura, Ennio Bispuri.

La Nacion, Viernes 3 de Marzo de 2006
En enero y febrero último fue restaurado el monumento a Giuseppe Mazzini, prócer de la unidad italiana, que se halla en la plaza Roma (en Alem entre Tucumán y Lavalle), con el financiamiento de la Región del Lazio, que comprende a cinco provincias de Italia e incluye a su capital.

El monumento y su base, en mármol de Carrara, fueron limpiados, y sus grietas, reparadas, al tiempo que se les dio un tratamiento contra los hongos, la humedad y los grafitti. Antes, la base había sido afectada por pintadas y varias placas de bronce habían sido robadas. Una verja de hierro rodea ahora al monumento, obra del escultor Giulio Monteverde, que fue donado por la comunidad italiana e inaugurado el 17 de marzo de 1878. Ayer se habilitó la restauración, en un acto al que asistieron el embajador de Italia, Stefano Ronca, y el nuevo director del Instituto Italiano de Cultura, Ennio Bispuri.

El titular de la Asociación Mazziniana en el país, Gianfranco Morsani, dijo que los ideales de Mazzini de Dios, patria, familia, trabajo, respeto de la mujer y ayuda mutua son vividos por sus seguidores en el país. El subsecretario de Relaciones Internacionales de la ciudad, Roberto Laperche, destacó la impronta cultural italiana en Buenos Aires. El presidente de la Región del Lazio, Piero Marrazzo, evocó a Mazzini, que, si bien era genovés, "era un enamorado de la idea de Roma capital de Italia".

Morocco-Italy - Economic openness, key element for development, Oualalou

“50 years after the independence of Morocco, cooperation with European countries is a key element for continuing economic development,” said the Minister of Finances, Fathalah Oualalou, in a conference held Thursday in Rabat.
By Kaoutar Tbatou

Italian Enrico Mattei, president of Groupe ENI and Abderahim Bouabid, Moroccan Ministre of national economy co-sign oil agreement in 1958. Ph. Archives

Morocco Times, 3/3/2006
The conference was organised in the Italian Cultural Institute to commemorate the Moroccan-Italian oil agreement signed in 1958, by virtue of which the leading oil company SAMIR was created.

Addressing the audience, Oulalou praised Moroccan-Italian historical relations, and stressed the importance of Italy as a strategic economic partner.

“Italy is a leading country in small and medium enterprises, which is a vital sector for the Moroccan economy. Italy is also in the heart of the Mediterranean basin; it can coordinate between the east and west Mediterranean,” the minister explained, stressing the important role of coordination Italy can play between Morocco and the rest of Europe.

The conference is part of the Italian celebrations of the 100th anniversary of Enrico Mattei. Mattei (1906-1962) was an Italian public officer and the head of Agip, the Italian oil company. In 1953 he became the administrator and general director of the Italian National Hydrocarbon Corporation (ENI).

In 1957, while ENI was already competing with giant companies like Esso and Shell, Mattei signed conventions with many countries in the Midddle East and North Africa, including Egypt, Tunisia and Morocco.

The 1958 agreement with Morocco was signed by Mattei and Abderrahim Bouabid, the then Minister of National Economy. This is the agreement that gave birth to the Moroccan oil refinery SAMIR.

The event saw the participation of other speakers, including Mohammed Lahbabi, ex-director of the Bureau d'Etudes et de Participations Industrielles (BEPI), and Francesco Licheri, ENI's official head of international relations, who analysed the importance of Mattei's collaboration with Morocco.

Other activities were organised on the fringes of the conference, including a photo exhibition showing Mattei with many Arab political figures like Egypt's Gamal Abdel Nasser and the late Moroccan Sovereign Mohammed V, in addition to the photos taken during the signing ceremony with Bouabid.

A short documentary film was screened during the gathering. It presented images about the historical relation bewteen Morocco and Italy, the first visits of late King Mohammed V and King Hassan II to Italy, and the twinning of Florence and Fes.

On the same occasion, a new book entitled “Petrolio e Politica, Mattei in Marocco” (Oil and Politics, Mattei in Morocco) was presented by its author Bruna Bagnato, who is also professor of history and international relations in the Florence University.

The event was organised by the Italian Embassy in Morocco, and the Abderrahim Bouabid Foundation, in collaboration with the Italian Cultural Institute.

venerdì, marzo 03, 2006

PIRANESI ALL’IIC DI WASHINGTON

IN MOSTRA PER LA PRIMA VOLTA LA COLLEZIONE DI INCISIONI ORIGINALI DELL’ACCADEMIA REALE DI SAN CARLOS (VALENCIA)

WASHINGTON\ aise\3 marzo 2005 - "Piranesi: a view of the artist through the collection of engravings of the Royal Academy of San Carlos". È la mostra che aprirà i battenti lunedì 6 marzo presso l'Istituto Italiano di Cultura di Washington.
L’esposizione, che rimarrà aperta al pubblico fino al 3 aprile, è organizzata dall’IIC di Washington, e dalla sezione culturale dell'Ambasciata di Spagna di Washington. Si tratta della prima volta che a Washington viene esposta la collezione di incisioni originali della Accademia Reale di San Carlos di Valencia, Spagna. (aise)

giovedì, marzo 02, 2006

Voto all'estero: Rita Pavone si candida per il Senato

Roma, 2 mar. (Adnkronos Cultura) - E’ stata una delle “voci” italiane più apprezzate ed amate. E’ stata ascoltata da migliaia di nostri connazionali che hanno lasciato il nostro Paese pur di vincere la miseria e il degrado sociale. E’ diventata, nel tempo, una grande icona della cultura musicale italiana per tutti gli emigranti che si sono riconosciuti nelle sue qualità e nella sua semplicità. Rita Pavone ha riscaldato il cuore di moltissimi connazionali sparsi nel mondo. Con i suoi concerti negli Stati Uniti e in America Latina, in Germania e in Gran Bretagna si è fatta amare dai suoi affezionati sostenitori. Ora ritorna, in previsione delle prossime elezioni politiche fissate per il 9 e il 10 aprile, chiedendo loro il voto politico. Si presenta, infatti, nella file della lista “Per l’Italia nel mondo con Tremaglia” candidandosi per un seggio al Senato.

Si rivolge ai nuovi “aventi diritto” italiani che risiedono in Europa e che potranno concorrere, per la prima volta, a formare il Parlamento della prossima legislatura. “Se oggi ci fregiamo – scrive nella lettera che indirizza al suo elettorato – di essere uno dei paesi più evoluti, più moderni che ha saputo fornire talenti veri in ogni campo e che oggi ci mette a pari importanza con altrettanti paesi lo si deve soprattutto a quella emigrazione, la cui gente avvertiva chiaramente l’importanza del significato della parola “integrazione” la quale ha portato poi quei risultati di cui noi oggi andiamo fieri”. Sentendosi parte integrante degli italiani che vivono fuori dai nostri confini, e che non trascurano le loro origini, Rita Pavone ha deciso dunque di interpretare le loro istanze e le loro richieste spinta dall’aiuto del ministro per gli italiani nel mondo, Mirko Tremaglia. Vorrebbe essere, insomma, la “voce” degli emigranti sedendo nell’Aula di Palazzo Madama. “Io non ho la presunzione di fingere di conoscere a fondo la materia –afferma la Pavone – ma con l’aiuto del ministro Tremaglia e del suo preziosissimo staff sono certa che riuscirei a sorprendervi”.

mercoledì, marzo 01, 2006

IL DIRETTORE DELL’IIC DI PARIGI FERRARA RIELETTO ALLA PRESIDENZA DEL FORUM DEGLI ISTITUTI STRANIERI DI CULTURA A PARIGI

PARIGI\ aise\ 1 marzo 2006 - Il 22 febbraio scorso, alle ore 13.45, il Consiglio d’Amministrazione del Forum des Instituts Culturels Etrangers à Paris, riunito in seduta plenaria, ha eletto come suo Presidente, per il biennio 2006-2007, il Direttore dell’Istituto Italiano di Cultura di Parigi, Giorgio Ferrara.
La rielezione di Giorgio Ferrara alla presidenza del Ficep, oltre a costituire un significativo riconoscimento del lavoro svolto nel 2005, rappresenta un innegabile successo per l’azione di promozione culturale dell’Italia a Parigi e in Francia e una grande opportunità per valorizzare, nei prossimi anni, la presenza culturale italiana in un contesto di eccezionale prestigio quale è quello parigino.
Il Ficep, nato nel 2002 con lo scopo di federare gli Istituti e Centri culturali stranieri a Parigi, conta oggi ben 40 Paesi membri e ha come principali partner il Ministero della Cultura e il Comune di Parigi.
Il Forum organizza ogni anno, nel mese di settembre, una Settimana delle culture straniere che comprende oltre 200 eventi artistici e culturali nei più diversi ambiti disciplinari e che, per impatto sul pubblico e visibilità sui media, si è imposta come uno dei grandi appuntamenti del calendario culturale parigino.
Nel 2006 e nel 2007, spetterà quindi all’Istituto Italiano di Cultura di Parigi coordinare la Settimana, che propone quest’anno un tema particolarmente forte, "Le grandi personalità del XX secolo", e durante la quale ognuno dei 40 Istituti federati nel Ficep presenterà una serie di eventi dedicati a un grande creatore del proprio Paese, la cui opera ha profondamente segnato la vita culturale e artistica del Novecento. (aise)

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